Was ist eine Verhaltenstherapie?

Die Verhaltenstherapie gilt als erfolgreiches Behandlungskonzept für viele psychischen Störungen.

Die Verhaltenstherapie fordert Ihre aktive Mitarbeit. Die Therapie ist daher nur dann sinnvoll, wenn Sie bereit sind, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen und an sich zu arbeiten. Die Mitarbeit ist nicht nur während der Therapiesitzung, sondern auch im Alltag gefordert. Das Gelernte soll praktisch im Alltag ausprobiert werden. Diese Erfahrungen sind dann wichtiger für die weiteren Sitzungen.

Was macht die Verhaltenstherapie?

Das Konzept der Verhaltenstherapie beinhaltet eine gute  aktive Zusammenarbeit zwischen Therapeut und Patient. Die Verhaltenstherapie fokusiert die Eigenständigkeit und Selbstwirksamkeit des Patienten.

Das bedeutet, dass die Therapie den Patienten aktiv am Therapieprozess beteiligt und alle Abläufe transparent besprochen werden. Der Fokus der Verhaltenstherapie liegt – im Gegensatz zur Psychoanalyse – nicht so sehr auf vergangenen, ursächlichen Ereignissen. Vielmehr geht es darum bestehende Probleme durch neue Denk- und Verhaltensweisen zu bewältigen.

Was sind die konkreten nächsten Schritte?

Zuerst ist es wichtig in einem Erstgespräch für sich zu klären, ob Sie sich eine Therapie gemeinsam vorstellen können.

Im weiteren werden in den ersten Gesprächen wichtige Aspekte Ihres Lebens erörtert, um eine Diagnose und ein Krankheitsmodell zu entwickeln.

Anschliessend werden konkrete Ziele bzw. Teilziele festgelegt, die im Rahmen der Therapie (Kurzzeittherapie 24 Sitzungen à 50 min, bzw. Langzeittherapie 60 Sitzungen à 50 min) anvisiert werden.

In den Therapiestunden werden aktuelle Erfahrungen analysiert. Es werden neue Sichtweisen auf Ihr Verhalten gemeinsam erarbeitet. Am Ende der Sitzung werden konkrete Massnahmen vereinbart, die in der nächsten Sitzung besprochen werden.

Normalerweise werden 1-2 Sitzungen in der Woche geplant, um eine therapeutische Kontinuität in der Behandlung zu erreichen.